Stand der Forschung

In diesem Podcast widmen wir uns in zwei Arten von Folgen dem "Stand der Forschung". Im Deep Dive tauchen wir in Kooperationen mit den Hochschulen und Forschungsinstituten dieses Landes in die verschiedensten Forschungsfelder ein. Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, Neues lernen, Methoden verstehen und die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Bereiche beleuchten, um dem jeweils aktuellsten Stand dieser Forschungsfelder näher zu kommen.

Begleitend spricht Host Jonas Ross im Forschungsbriefing mit Wissenschaftsjournalist*innen und Expert*innen diverser Bereiche. Wir finden heraus, woran sie arbeiten, was ihre letzte große Erkenntnis war, und sprechen in kurzweiligen Kategorien über die aktuellen Meldungen aus der Wissenschaft und dem professionellen Alltag unserer Gäste. KI, Gesundheit, Gaming oder Protest: Sprechen wir über den Stand der Forschung!

Die Deep-Dive-Folgen entstehen als bezahlte Partnerschaften der Hochschulen und Forschungsinstitute mit ZEIT Advise. Das Forschungsbriefing ist ein redaktionell freies Format des Studio ZX im Auftrag von ZEIT Advise.

Stand der Forschung

Neueste Episoden

Deep Dive: Wie lernt man Deeskalation? Prof. Dr. Andreas Bock und Thomas Koch über

Deep Dive: Wie lernt man Deeskalation? Prof. Dr. Andreas Bock und Thomas Koch über "K3VR"

67m 34s

In diesem "Deep Dive" von Stand der Forschung tauchen wir ein in das Forschungsprojekt K3VR – eine multisensorische, KI-gestützte virtuelle Trainingsumgebung, die Einsatzkräften der Polizei gezielt deeskalierende Kommunikation beibringen soll.

Ob Präventiv oder als Helfer*innen nach einem Notruf:Polizist*innen sind häufig in Ausnahmezuständen. Dabei kann man erleben, wie aus menschlicher Interaktion scheinbar wie aus dem nichts eine gewaltvolle Auseinandersetzung wird. Wann kippt eine Situation? Wann wird aus einer angespannten Lage körperliche Gewalt? Welches Verhalten der Beamten provoziert Gewalt? Und: Lassen sich solche Situationen trainieren? trainieren? Genau diesen Fragen gehen Forschende der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften und des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts seit vier...

Forschungsbriefing: Von Klostergesängen und Chatbots - Eva Wolfangel über digitale Räume & KI

Forschungsbriefing: Von Klostergesängen und Chatbots - Eva Wolfangel über digitale Räume & KI

51m 53s

Gedanken, Gefühle, Verstehen – geht es um unsere Wahrnehmung von künstlicher Intelligenz, fallen all zu oft Worte, die menschliche Denkprozesse oder Emotionen beschreiben. Worte, die wir klar kognitive Vorgängen im menschlichen Gehirn zuordnen. Wir vermenschlichen die KI, und sie macht es uns auch leicht, in ihr etwas Echtes, Lebendes zu sehen. Oder? 
 
Je mehr KI Teil unseres Alltags wird, desto dringender müssen wir uns grundlegende Fragen stellen: Ist der digitale Raum ein echter Raum? Wie können wir ihn navigieren? Wie kommunizieren wir mit der KI? Und benötigen wir neue Worte, um über die KI zu sprechen? 
In diesem Forschungsbriefing...

Deep Dive: Was ist digitale Resilienz? (mit Prof. Dr. Große-Kampmann & Prof. Dr. Bök)

Deep Dive: Was ist digitale Resilienz? (mit Prof. Dr. Große-Kampmann & Prof. Dr. Bök)

58m 42s

An der Hochschule Rhein-Waal wird an unserer digitalen Resilienz geforscht. Wie das aussieht und was das bedeutet, darum geht es in dieser Deep-Dive-Folge von Stand der Forschung.

Was passiert, wenn die digitalen Systeme, auf die wir uns täglich verlassen, ins Stocken geraten? Wie anfällig sind wir wirklich für Phishing-Mails? Und was geschieht, wenn KI Einfluss auf unsere Entscheidungsfähigkeit nimmt? Unsere digitalen Kontaktpunkte sind längst nicht mehr nur privater Natur. Gesundheitsdaten, Steuerinformationen, persönliche Dokumente und politische Meinungsbildung: Das Internet ist zum zentralen Knotenpunkt unserer Informationen und unseres Miteinanders geworden. Und dieses Miteinander ist bedroht – ständig.

Mit Prof. Dr. Matteo Große...

Forschungsbriefing: Alles auf einmal, und zwar jetzt! Theo Parker über ADHS

Forschungsbriefing: Alles auf einmal, und zwar jetzt! Theo Parker über ADHS

40m 28s

„ADS“: Jahrzehntelang verband man mit diesen drei Buchstaben, kurz für Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, ziemlich krude Vorstellungen von Kindern, die nicht stillsitzen konnten, von ständig knetenden Fingern und dem Unvermögen, einer Konversation zu folgen.

Mittlerweile hat sich der gesellschaftliche und psychologische Blick auf Symptome dieser Art aber gewandelt. Unter „ADHS“, also Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, versteht man eine Störung der neuronalen Entwicklung. Sie beeinträchtigt durch verschiedene Symptome Aufmerksamkeit, kognitive Leistung, Selbstregulation und die körperliche Auslastung. Und der Anstieg der Diagnosen in allen europäischen Ländern in den letzten 20 Jahren ist enorm – besonders bei Erwachsenen. Denn anders als noch zu Zeiten der ehemaligen Diagnose „ADS“ ist...